Dominikanische Republik

Am 28. Februar 2015 sind wir auf der Dominikanischen Republik in der Marina Casa de Campo angekommen, da wir die Information hatten, dass sich hier die Einreise am Unkompliziertesten abwickelt. Trotzdem konnten wir nicht vermeiden, dass uns die Einwanderungsbeamten bei der Ein- wie auch der Ausreise Extradollars abknöpften.

Andrin

 

 

Die 2 Monate sind schnell vergangen. Zuerst wurden wir von Martins Tochter Nicole mit Familie besucht. Wir genossen die Tage im familiären Kleinkindertrott mit Nicole, Sandro und dem 1 jährigen Andrin sehr. Unsere Kalea funktionierten wir kurz und bündig in ein improvisiertes Laufgehege mit einem Dauerbodyguard für Andrin um. Ueber Bayahibe nach Isla Saona, über Palmillas, Isla Catalina wieder nach Casa di Campo, wo alle in die Schweiz flogen, ausser Martin der für fast 3 Wochen allein das Schiff hütete.

 

 


CumayasaAm 27.3 sind Pia und Andy für 3 Wochen Ferien bei uns angekommen. Zu viert haben wirAlltag einige Ecken des Landes erkundet. Von Bayahibe über Rio Cumayasa mit einem beeindruckenden Ausflug nach La Romana. Von der Marina Zar Par (Boca Chica) wo genau zu unserer Ankunft (surprise surprise) ein Essen mit Livemusik von Frank Virgintino für alle anwesenden Segler organisiert wurde. Super, wir durften einfach mitfeiern. Frank hat die Cruising Guides von Dom Rep, Cuba, Puerto Rico, Jamaika und Haiti geschrieben. Von der Marina aus besuchten wir Santo Domingo. Weiter westlich beginnt definitiv das 3.Welt Leben. Viel viel Musik, Fröhlichkeit, Farben, wie auch Armut. Je weiter wir gegen Westen reisen, desto mehr Bettler. Wir reisten weiter nach Salinas, riesige Salzseen, grandiose Bergkulissen, idyllische Fischerstrände wie auch ein wunderbares Abendessen im Marinarestaurant. Die letzte Station zu Viert war Barahona. Ivan vom Immigrationbuero konnte sich einen Extrabatzen mit einem Tagesausflug zum Lago Enriquillo verdienen. Natürlich durften unterwegs weder die Cave las Caritas, mit eingeritzten Steinzeichnungen, wie auch ein kühles Bad in einem der vielen Bäder mit Süsswasser nicht fehlen. Am 16.4. sind Pia und Andy wieder in die Schweiz gereist, es war eine wunderbare wie auch sehr fröhliche Zeit.

 

 

 

 Nun geht unsere Reise weiter vom Ankerplatz in Club Nautico (weit und breit weder Club noch Nautico) über die Insel Isla Beata zu den Illes la vache als stopover night. Dann…..Cuba….eintauchen in ein Land das sicher anders sein wird als gedacht wie auch geträumt….trotzdem….Cuba…..

US Virgin Islands - Puerto Rico

US Virgin Island; Spanish Virgin Island; Puerto Rico

16 Maho Bay

Am 3. Februar erreichten wir die Insel St. Johns in den US Virgin Islands. Hier haben wir in Cruz Bay einklariert. Der Hafen ist jedoch zu klein um über Nacht zu bleiben und so sind wir direkt weiter in die Francis Bay gesegelt. In dieser wunderbaren Bay sind wir drei Tage verblieben. Leider konnten wir nicht viel unternehmen, da Martin 3 Tage krank war. Am 6. Februar verholten wir in die Caneel Bay. Auch dies hat nicht viel gebracht wurde doch jetzt Iris krank. So haben wir leider St. Johns nur vom Wasser aus geniessen können.

 

30 Culebra Ausflug

 Am 11. Februar lichteten wir den Anker und setzten nach Culebra, Spanish Virgin Island über. In Ensenada Honda musste das Cruising Permit für Puerto Rico gelöst werden. Dazu war der Besuch der Behörden auf dem kleinen Flughafen nötig. Wir erkundeten die Insel mit einem Golfwagen ein Gefährt, das sehr viel auf den Strassen anzutreffen ist. In der Bahia Flamenco haben wir einige Zeit damit verbracht, die Pelikane beim Fischen zu beobachten und zu fotografieren. Bei der Insel Culebrita lagen wir 2 Nächte an einer Boje und erkundeten diese kleine einsame Welt. Ein Spaziergang über die Insel und zum alten Leuchtturm dauerte nur etwa 2 Stunden.

 

300 Jahre alter Baum

Am 16. Februar segelten wir mit guten Bedingungen zur Insel Vieques in die Bahia de la Chiva. Vieques war lange eine Militärbasis der US Streitkräfte und wurde als Übungs- und Testgelände verwendet. Aus dieser Zeit zeugen noch viele abgesperrten Zonen mit Blindgängern und Einschlaglöcher von Bomben unter Wasser. Die Natur ist sich am Erholen und in einigen Jahren wird nichts mehr davon ersichtlich sein. Weiter führte uns die Reise in die Bucht Puerto Ferro deren leuchtendes Plankton ist weltberühmt Ein nächtlicher Ausflug von Iris mit dem SUP macht die Leuchtkraft erst recht sichtbar. Weitere 2 Tage hielten wir uns im kleinen Ort Esperanza, an der Südseite der Insel auf. Eine Besonderheit von Vieques sind die ca. 3000 wild lebenden Pferde. Diese sind überall anzutreffen sogar in den grösseren Orten und Ansiedelungen. Die Regierung versucht nun die Pferde langsam auf ca. 1000 zu verringern. Ein Besuch des ca. 300 Jahre alten Baumes wollten wir uns auch nicht entgehen lassen.

 

Hoehle PR

Feuerwehr PonceAm 21. Februar ging es weiter nach Puerto Rico. Vor der Isla Caja de Muertos liessen wir den Anker fallen. Obwohl die Umgebung zum Erholen einlud, mussten einige Arbeiten erledigt werden. Die Reparatur eines Solarpanels und das Abdichten eines Aussenbordfensters nahm einige Zeit in Anspruch. Zwei Tage später setzten wir nach Ponce über und ankerten direkt vor dem Yacht und Fishing Club. Die nächsten Tage musste gebunkert und neue Starter Batterien beschafft werden. Mit einem Mietauto erkundeten wir noch einen Teil dieser grossen Insel. Wir besuchten die Cavernas del Rio Camuy im Nordwesten. Diese grossen Höhlen haben uns mit der mystischen Ausstrahlung fasziniert. Ein Besuch des alten legendären Feuerwehrlokals von Ponce, das direkt an die Kathedrale angebaut ist, durfte natürlich nicht ausgelassen werden.

Am Abend des 27. Februars brachen wir nach Casa de Campo, Dominikanische Republik auf. In einem rasanten Nachtschlag über die Mona Street erreichten wir unser Ziel am Morgen des 28. Februars.

British Virgin Islands

Saint Martin, St Marteen in die BVI^s

Einmal mehr sind wir reibungslos über den Atlantik gehüpft. Wie früher beim Arbeiten, vor und nach den Ferien erscheint die To Do Liste riesig, so auch bei uns. Obwohl wir „nur“ von den Ferien in die Weihnachtsferien fliegen.

Da viele Vorräte aufgebraucht waren, sind Angela und Jris allein 2 Tage damit beschäftigt, mit einem Mietauto Lebensmittel einzukaufen. Da es für längere Zeit die letzte Insel mit einem ausgiebigen französischen Sortiment ist, wurden dementsprechend alle Wunschschlemmereien rationiert in Kisten verpackt und für spezielle Gelegenheiten auf die Seite gelegt.

Am 18.1.2015 ging die Reise weiter über Anguilla zu den ca 60 British Virgin Islands. Die nächsten Tage ankern wir hinter Korallenriffs mit Robinson Inseln wie auch in Ferienprospektbuchten. Wir geniessen die Natur, kochen, fahren Velo, schnorcheln, erforschen Sandstrände und lassen uns auf das Paradiese ein. Die unglaubliche Korallenvielfalt, wie auch die wie immer sehr putzigen farbigen Fische erfreuen täglich das Herz. Skipper und Crew sind sich einig, Einkaufsbummel lassen wir sein, soviel Geld kann die Ware gar nicht wert sein.

80 The BathsSchildkröten, The Bath’s Findlinge auf Virgin Gorda, Stachelrochen, Seegurken, Seesterne in Norman Island, Pelikane, Leguane, Sterne….Sterne…., Fische gross, klein, mini, flach, rund, riesig, spitzige wie auch witzige, einige mit Schmollmund andere eher agressiv, gewisse gelangweilt und einige fleissig gehetzt, herrlich, himmlisch.

Durch Angelas staunende Augen, die all dies das erste Mal sieht, kriegen einige Alltäglichkeiten wieder den farbigen Schimmer des Einmaligen. Ende Januar fliegt sie von Tortola wieder in die Schweiz zurück.

Klar hier ist alles sehr Britisch bis Amerikanisch, durchorganisiert, ordentlich, sogenannt idiotensicher. Nicht desto trotz ist es ein Genuss, sich überall niederzulassen ohne gross aufzupassen. Sogenannte Ferien von den Ferien, sogar in den Ferien.

Subcategories