Borneo-Malaysia
Bei Null Grad sind wir Anfangs November 25 in Zürich gestartet und flogen über Abu Dhabi und Kuala Lumpur nach Kuching. Der Temperaturunterschied bei der Landung in malaysisch Borneo war ganze 36C.
Es war ein weiches Ankommen. Irene, die Cousine von Iris, und ihr Partner Daniel hiessen uns herzlich willkommen und beherbergten uns während der ganzen Zeit in Sarawak.
Unter Daniels kundiger Führung besuchten wir so manchen interessanten Ort. Ein paar eindrückliche Erlebnisse kurz zusammengefasst: Downtown Kuching. Bootsfahrt Sarawakriver, Barbeque bei Rohna und Ian auf dem Land, Semenggoh Wildlife, Paku Rock Maze Garden und Sarawak Cultural Village. Dann einen Besuch eines Longhouses mit Rainforest Walk und wilden Auberginen. Die geschichtlich eindrückliche Wind Cave Höhle, die nur über viele Treppen zu erreichen ist. In der Fairy Cave Höhle versteckten sich während des 2. Weltkrieges 4 Jahre lang über 600 junge Frauen. Die Bevölkerung versorgte sie mit dem Notwendigsten und bewahrte sie auf diese Weise vor den Gräueltaten der Japaner.
Mitte November flogen wir weiter nach Kota Kinabalu in Sabah. Mit einem Mietauto besuchten wir im intakten Regenwald den To Mahua Waterfall. Abendessen, wie sollte es anders sein, frisch vom riesigen Fischmarkt.
Nach einer erholsamen Nacht im C`Haya Hotel, reisten wir quer über die Insel weiter Richtung Sandakan zur Sepilok Lodge. Unterwegs kreuzten wir zahlreiche, auf über 1700m liegende Obst- und Gemüseplantagen, leider auch kilometerlange Palmölplantagen. Iris grub die Geschichte vom Basler Umweltschützer Bruno Manser aus. Leider hatte sein Kampf zusammen mit den Penang Ureinwohnern nur zum Teil zur Rettung des Regenwaldes beigetragen. Wir sind immer wieder von neuem betroffen, wie rücksichtslos uralte Wälder abgeholzt werden.
In der Nähe der Sepilok Lodge besuchten wir das Orang-Utan Sanctury. Hier waren nebst Orang-Utans auch Macaque Affen, Kingfisher, div. Echsen, Vögel und viele Schmetterlinge zu bestaunen. Auf dem Canopy Walkway gelangten wir über die Wipfel des Rainforests zu den riesigen, uralten Bäumen. Zurück wählten wir den Dschungelpfad am Boden. Anschliessend ein erfrischendes Bad im Hotelpool.
Nach 2 Tagen fuhren wir weiter durch endlosen Palmölplantagen Richtung Horn Bill Lodge. Am Kinabatangan River hatten wir eine 3-tägige Tour gebucht. Auf den Bootsausflügen, in der Nacht wie auch tagsüber, erfreuten wie uns an den vielen wildlebenden Tieren. Eine lange Schlange, Hornbill Vögel, Vögel allgemein, Eulen, Orang-Utans, Kormorane, giftiger Skorpion, Langschwanz-Makaken, Adler, Nasenaffen etc. Die Lodge ist wunderschön gelegen, der Service wie die Atmosphäre gepflegt und sehr angenehm.
Die letzten Tage in Borneo verbrachten wir noch in und um Kuching. Der letzte grössere Ausflug in den Bako NP mit seinen Lemuren, Bartschweinen, Silberaffen mit ihren orangen leuchtenden Babys war ein krönender Abschluss. Die Rückfahrt zum Festland war rasant. Es zogen pechschwarze Wolken auf und übergossen uns mit einem kräftigen Tropenregen. Klitschnass und glücklich hatte uns das Festland wieder.
Bei gegrillter Ente, verabschiedeten wir uns dankend bei Irene und Daniel. Wir durften dank ihnen sehr viel interessantes Erleben. Ende November flogen wir weiter nach Phnom Phen, Kambodscha. Dort hatte Martin im Onederz Hostel ein Doppelzimmer mit Bad gebucht. Das Hostel bietet nebst einer riesigen Dachterrasse, einen Dach- Pool und liegt direkt am Tonle Sap River und im Zentrum von Phnom Phen.
Allgemeine Informationen:
Eine SIM-telefonkarte mit Daten und Telefonguthaben ist spotbillig, am besten gleich am Flughafen kaufen.
Unbedingt das Grab App herunterladen, so kommt man überall zu einem sehr günstigen Taxi.
Nach Sabah fliegen, über Land ist es zu umständlich und dauert ewig.
Die Staatsreligion ist 63.5% Islam, dann ca. 18.7% Buddhisten, der kleinste Teil sind Christen und andere Glaubensrichtungen.
